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Success Story: Pötting Architekten und BECHMANN (1.Teil)

AVA nach parametrischen Ansätzen

Bauteilorientierte Kostenschätzung mit hoher Präzision

Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung sind wichtige Leistungsbereiche eines Architektur- oder Planungsbüros. Das ist keine neue Erkenntnis: Angehende Architekten oder Bauingenieure kommen schon in den ersten Semestern ihres Studiums damit in Berührung. Aber nicht jeder von ihnen sieht darin eine primäre Aufgabe für sein späteres Berufsfeld. Dann möchten die einen nur am Entwurf, die anderen lieber an finiten Elementen tüfteln. Doch das ist schade, wenn nicht sogar grob fahrlässig.

Wer die Kosten früh im Griff hat, dem entgleiten sie später selten. Darüber kann mancher Architekt oder Bauingenieur ein trauriges Lied anstimmen: viele Projekte wären mit einer guten Kostenschätzung und -berechnung, einer umfassenden und transparenten Ausschreibung oder einem guten Controlling beim Bauen rentabel gewesen. Building Information Modeling, kurz BIM und digitale Planungsmethoden können hier Sicherheit schaffen. Massen und Mengen beispielsweise lassen sich früh im 3D-Modell berechnen – ohne überhaupt ein Leistungsverzeichnis in der Nähe des BIM-Projektordners abzulegen oder zu öffnen.

Klare Kante in der Kommunikation

Diese Vorteile machen sich Pötting Architekten aus Berlin sehr bewusst zu Nutze. Das Büro hat sich einen Namen gemacht mit Gebäuden für Senioren, Quartierskonzepten und kostenoptimiertem Wohnungsbau. Seit 2002 sind die Architekten um Jörn Pötting und Büropartner Yves Kékicheff in diesem Bereich unterwegs. Ihr erklärtes Ziel ist die klare Kommunikation mit allen, nach innen und nach außen. „Klare Kante“ nennt man das im Norden. Realistische Terminvereinbarungen mit den Bauherren gehören ebenso dazu, wie ein gesundes Bürogefüge und eine stabile Mitarbeiterschaft mit wenig Fluktuation.

Pötting Architekten geben ungern das (Planungs-)Zepter aus der Hand. Büropartner Yves Kékicheff: „Am liebsten ist uns, wenn wir ein Projekt bis zur Bauübergabe durchgängig betreuen können.“ Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung gehören selbstverständlich dazu.

Und sind über die Jahre wichtiger Bestandteil im Entwurfsprozess geworden. Das nicht nur, weil die Kosten im Sozialen Wohnungsbau sehr oft an erster Stelle stehen.

Echter BIM-Nutzen schon in frühen Planungsphasen

Die Einführung von BIM ist für das Büro von Jörn Pötting die logische Fortführung eines längst eingeschlagenen Weges. Pötting Architekten haben erkannt, dass eine exakte Kostenberechnung in der Vorentwurfs- und Entwurfsplanung, der LPH 2 und 3, essenziell für den weiteren Projektverlauf sind. BIM ermöglicht es ihnen, Bauteile bereits im Vorentwurf mit Preisen zu versehen und schnell die Baukosten zu ermitteln. Grundlage hierfür sind jahrelange Erfahrungen in der Ausschreibung und Projektrealisierung. Preise für ein Bauteil, beispielsweise eine Geschossdecke, lassen sich dann auf Basis anderer Projekte darstellen. Das jedoch, ohne zu wissen wie der konstruktive Aufbau im Einzelnen aussieht. Im Gegenteil: oft sind nicht einmal Konstruktionsart oder Systemaufbau bekannt.

Im zweiten Teil des Artikels erfahren Sie, wie Pötting Architekten aus dem Gebäudemodell und mit der Software BECHMANN BIM eine Vorlagedatei entwickeln. Sie ist schon im Vorentwurf die Grundlage für eine verlässliche Kostenschätzung – und das trotz vieler nicht bekannter Einflussgrößen zu diesem frühen Projektzeitpunkt.

 

 

 

13. Januar 2020

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