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BECHMANN BIM im Einsatz bei der SchwörerHaus KG

Zeit- und Ressourcenersparnis sowie verbindliche Kosten schon in frühen Planungsphasen

Vor über 70 Jahren gegründet, steht die Schwörer Unternehmensgruppe seit Jahrzehnten für das Thema Vorfertigung – und das nicht nur mit hochwertigen Einfamilienhäusern (EFH) in Holzständerbauweise. Auch im Bereich Betonfertigteile und Fertigbäder setzt das Familienunternehmen auf innovative Produkte. Ein zukunftsorientierter Schwerpunkt des Fertigbauers ist bereits heute verstärkt der Mehrgeschossbau, u.a. mit den Schwerpunkten Mehrfamilienhaus, Hotels und Pflegeeinrichtungen. Die Software BECHMANN AVA nutzt SchwörerHaus seit Jahrzehnten erfolgreich. Neu hinzugekommen ist BECHMANN BIM, das in der internen Planungsabteilung mehrgeschossiger Hybridbau hilft, früh Kostensicherheit zu schaffen und den Arbeitsaufwand in der Planung deutlich zu verringern.

Die Schwörer Unternehmensgruppe umfasst sieben Standorte in Deutschland, jeder mit einem anderen Produktschwerpunkt. Der Firmensitz an dem vorrangig Holzhäuser geplant und vorgefertigt werden, befindet sich im schwäbischen Hohenstein-Oberstetten, ungefähr 30 km südöstlich von Reutlingen. Jährlich verkauft das Unternehmen ca. 1000 Holzfertighäuser in Holztafelbauweise. Hinzu kommen u.a. zwei Werke für Betonwände und -decken sowie ein Produktionsstandort für Fertigbäder in der Nähe von Berlin.

Michael Braun ist in der Abteilung mehrgeschossiger Hybridbau für das Thema BIM zuständig, die wie ein eigenes Reallabor in den über die Jahrzehnte stetig weiter optimierten Planungs- und Fertigungsstrukturen von SchwörerHaus funktioniert. Seine Abteilung versteht sich intern als „Zukunftsausblick“: Nicht alle Projekte, für die das Unternehmen angefragt wird, lassen sich in der SchwörerHaus typischen Holzbauweise abbilden. Im Bereich Mehrgeschossbau setzt man daher auf den Hybridbau: Die Außenwände sind als Holztafel-Wandelemente gefertigt, Decken und Wohnungstrennwände sowie Treppenhäuser aus Betonfertigteilen. Erhöhte Schallschutzanforderungen im Mehrgeschossbau erfordern außerdem ebenfalls Konstruktionen, die sich nicht komplett als Holzbauten umsetzen lassen.

SchwörerHaus greift hiermit einen Trend auf, der sich aktuell im Bauen manifestiert: Der Stellenwert von energetisch optimierten Mehrfamilienhäusern und Geschosswohnbauten wächst. In den attraktiven Lagen von Städten und Gemeinden sowie vor allem in Großstädten steigt der Preis für Bauland sprunghaft. Das Einfamilienhaus im Speckgürtel von Köln, Frankfurt, Hamburg oder München wird damit zunehmend unbezahlbar. Hier intelligente Lösungen zu entwickeln, die einerseits den Ressourcenschutz befördern und gleichzeitig die massive Versiegelung von Flächen verringern, ist eine der Aufgaben der Abteilung Hybridbau bei SchwörerHaus.

Die Planung und Fertigung bei SchwörerHaus zeichnet sich bereits durch einen hohen Digitalisierungsgrad aus. Das Unternehmen plant seit über 30 Jahren mit seiner eigenen CAD-Planungssoftware „CADstone“, die speziell auf die Bedürfnisse des Fertighausherstellers zugeschnitten ist. Hieran angebunden sind sowohl die Produktion (die Produktionsdaten lassen sich direkt aus dem CAD-Programm ableiten), als auch das firmeninterne SAP-System, mit dem sämtliche Prozesse von der Anfrage und Bestellung des Kunden über die Herstellung bis zu Montage gesteuert werden.

SchwörerHaus entwickelten in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Fusi & Ammann das Pilotprojekt „Case Study #2“ in Pfullingen. Insgesamt entstanden hier neun Lofts mit 90 bis 130 Quadratmetern Wohnfläche. Bildnachweis: SchwörerHaus, Hohenstein-Oberstetten

 

Die Software BECHMANN AVA nutzt SchwörerHaus bereits seit 2003, BECHMANN BIM setzt der Hausbauspezialist seit Ende 2017 ein. Die Lösung wird vorrangig für detaillierte Kostenschätzungen bei den Projekten im Mehrgeschossbau verwendet. Michael Braun erkennt einen wesentlichen Mehrwert vor allem in deren Zuverlässigkeit: „Unsere Bauherren wollen früh in ihrem Projekt wissen, welche detaillierten Kosten wann auf sie zukommen. Da wir die Bauvorhaben im Mehrgeschossbau grundsätzlich modellbasiert aufsetzen, können wir zügig Massen und Mengen aus dem 3D-Modell mit den hinterlegten Bauteilen ziehen. Wir arbeiten hierfür mit BECHMANN BIM und nutzen Erfahrungen aus unseren anderen Projekten, um schnell und verbindlich einen Standardpreis zu ermitteln. Individuelle Preiselemente wie Bauland- und Erschließungskosten oder Bodengutachten und die sich daraus ergebenden Maßnahmen vor Ort, können wir so natürlich nicht darstellen.“

Die digitalen Prozesse bei der Projektabwicklung in Planung, Fertigung und Montage sind eng miteinander verzahnt. Nach der Planung im eigenen CAD-System übergibt Michael Braun eine bauteilbasierte IFC-Datei an BECHMANN BIM. Dort werden die Massen und Mengen der Bauteile ermittelt und anhand einer detaillierten SchwörerHaus-Bauteilliste eingepreist. Im BECHMANN AVA erfolgt im Nachgang die Erstellung der Leistungsverzeichnisse, die die Grundlage für die nachfolgenden Ausschreibungen der einzelnen Bauleistungen sind.

Innerhalb eines zielgerichteten und heute stark digitalisierten Prozesses – beginnend mit der Anfrage eines potenziellen Bauherrn bis hin zur Lieferung und Montage durch die SchwörerHaus-Montagetrupps – schafft BECHMANN BIM vielfältigen Nutzen. Für Michael Braun und seine Kollegen bedeutet der Einsatz von BECHMANN BIM vor allem Zeit- und Personalersparnis sowie Kostensicherheit in einer frühen Phase der Planung. Er bringt den Nutzen auf den Punkt: „Wir haben früher mit drei oder vier Leuten bis zu zwei Wochen an größeren Projekten gesessen und händisch sowie mit Excel-Listen die Massen und Mengen bestimmt. Das schaffe ich nun allein und innerhalb weniger Tagen. Darüber hinaus haben wir festgestellt, dass Maßfehler viel seltener auftreten. Denn BECHMANN BIM ermittelt ja aus den Modellinformationen Maße, Massen und Mengen.“ Hinzu kommt eine hohe Variabilität bei Anpassungen oder Änderungen in der Planung, wie Michael Braun deutlich macht: „Wir können anhand verschiedener Varianten schnell und unkompliziert Vergleichspreise zu der Ursprungsplanung ermitteln. Das hätten wir früher aufwendig und mühsam von Hand nachrechnen müssen. BECHMANN BIM vereinfacht es und schafft eine hohe Flexibilität für unsere Arbeit, wie wir finden.“

 

Die Software BECHMANN AVA nutzt SchwörerHaus bereits seit 2003. BECHMANN BIM setzt der Hausbauspezialist seit Ende 2017 ein. Das Programm wird vorrangig für detaillierte Kostenschätzungen bei den Projekten im Mehrgeschossbau verwendet. (Bildnachweis: SchwörerHaus, Hohenstein-Oberstetten)

Eine exakte Mengenermittlung – bereits in den frühen Planungsphasen von SchwörerHaus-Hybridbauten – ist einer der wesentlichen Vorteile von BECHMANN BIM. Das schafft wichtige Kostensicherheit für das Unternehmen und den Bauherrn, und zwar lange bevor die Fertigung in den verschiedenen Produktionsstätten startet (Bildnachweis: SchwörerHaus, Hohenstein-Oberstetten)

 

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